Die Geschichte von Topfreisen

Die Verbindung einer kulinarischen mit einer sozialen Idee führte zur Entstehung von Topfreisen. Cornelia Mayer, Initiatorin und Kopf des Projekts erzählt über den Werdegang: 

Im Oktober 2012 begann für mich ein ganz großes Abenteuer, ein halbes Jahr durch die Welt reisen. Diese Reise hat mich und mein Leben nachhaltig geprägt - im doppelten Sinne, denn Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt, Ernährung und soziale Verantwortung sind aufgrund der Erfahrungen auf der Reise wichtiger für mich geworden. Ich habe auch spannende Projekte kennengelernt, die Gutes Essen mit Gutem Tun verbinden, was mich sehr faszinierte.

Als leidenschaftliche Esserin aber wenig leidenschaftliche Köchin war es nicht einfach, meine neuen Werte wie gesundes, nachhaltiges oder auch vegetarisches Essen bei Mittagessen im Büro umzusetzen. Gute Alternativen sind rar und so überlegte ich, wie man dieses Problem mit einer sozialen Innovative lösen könnte.

Wieder zu Hause in Mödling beobachtete sie, dass Asylwerbende wenig Möglichkeiten zu sinnvollen Beschäftigungen haben. Draus entstand Ende Dezember 2013 die Idee zu Topfreisen, die bereits im Februar des Folgejahres das Social Impact Start Stipendium im Impact Hub Vienna gewann. Seither wird intensiv an der Umsetzung des Projekts gearbeitet.

 

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Leitlinien

Bei unserer Arbeit sowohl im Projektteam als auch mit den Asylwerbenden ist uns eines ganz besonders wichtig: RESPEKT. Wir begegnen einander auf Augenhöhe und möchten das Potential jedes und jeder Einzelnen nutzen. 

Die BewohnerInnen von St. Gabriel sind legal in Österreich und warten auf den Ausgang ihres Asylverfahrens. Wir möchten ihnen in dieser Zeit eine Möglichkeit zu einer sinnstiftenden Beschäftigung geben, zur aktiven Beteiligung an unserer Gesellschaft und so zu einem Austausch der Kulturen beitragen. 

Unseren KundInnen möchten wir Essen aus hochwertigen Zutaten bieten - das bedeutet für uns nicht unbedingt ein Bio-Siegel, sondern: zu wissen, woher unser Essen kommt, kurze Transportwege, regionale Hersteller, saisonales Gemüse, keine Konservierungsmittel oder Glutamate, umweltfreundliche Verpackung und Anlieferung. Die Umsetzung dieses ganzheitlichen Konzepts wird Schritt für Schritt erfolgen.

Abgesehen vom Essen selbst, bieten wir gegenüber anderen Küchen einen sozialen Mehrwert: Wir liefern nicht nur gutes Essen, sondern auch eine Geschichte. Eine Geschichte, die in einem fremden Land Ihren Ursprung hat und in die unsere KundInnen eintauchen können.

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Es brodelt im Topf...

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